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Einsatzübung in der Löderburger SchuleWehren und Katastrophenschutz simulieren Ernstfall mit Schwerpunkt Atemschutzüberwachung.Gebäudebrand, Schülerrettung, Atemschutznotfall. Eine Großübung in Löderburg beschäftigte kürzlich Katastophenschutzhelfer des DRK-Kreisverbandes und Kameraden mehrerer Ortswehren.Von Falk Rockmann (Volksstimme)
Löderburg. Über 50 Einsatzkräfte der Ortswehren Förderstedt, Hohenerxleben, Löderburg, Neundorf, Staßfurt und Üllnitz übten den Ernstfall. Neben der Brandbekämpfung in der Schule mussten zugleich mehrere Schüler gerettet und zur weiteren Versorgung an den Sanitätszug des DRK Staßfurt übergeben werden. "Die Kameraden hatten unter den vom FTZ Staßfurt zur Verfügung gestellten Atemschutzgeräten ordentlich zu tun". Die Feuerwehr Neundorf übernahm die zentrale Atemschutzüberwachung. Ihre Aufgabe: alle unter Atemschutz eingesetzten Kameraden schriftlich aufzunehmen, den Funkverkehr zu überwachen und darüber in festgelegten Zeitabständen Druck der Pressluftflaschen und Positionen der jeweiligen Trupps zu erfragen. Selbst ein Atemschutznotfall eines Kameraden wurde simuliert. Hierbei kam auch eine der neu angeschafften Atemschutznotfalltaschen zum Einsatz. "Einfach hat Übungsleiter Tobias Schumann es den Kameraden nicht gemacht. Viele anspruchsvolle Situationen wurden in diese komplexen Übung mit eingebracht". Unter der Leitung von Kreisbereitschaftsführerin Anett Mingram und Verbandsführer Carsten Lehrmann wurde zudem der Aufbau und das Betreiben von Rettungszelten trainiert. Das Hauptaugenmerk lag unterdessen in der Zusammenarbeit der Ortswehren, und insbesondere, wie die neue zentrale Atemschutzüberwachung bei solchen Großereignissen funktioniert. Die Küchencrew der Löderburger Wehr kümmerte sich nach der Übung um das leibliche Wohl, und vor allem war Tobias Schumann mit dem Ergebniss dieser Übung zufrieden: " Die Atemschutzüberwachung hat gut funktioniert, kleine Fehler werden noch analysiert und besprochen. Für die tolle Zusammenarbeit mit dem Sanitätsdienst und den anderen Kameraden können wir uns nur bedanken. Nicht zuletzt bei der Jugendfeuerwehr Löderburg, die in die Opferrolle schlüpfte.
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